Zwischen heißem Kakao und blutigen TrĂ€umen

Mein Erwachen ist nur sehr schwer fĂŒr mich einzugrenzen. Es war ein Prozess, den ich so meisterlich behindert habe, dass er sich ĂŒber 10 Jahre hinzog.

Ich bin glĂŒcklich aufgewachsen in einer kleinen Stadt, mit Eltern, Bruder, Großeltern und Onkel unter einem Dach. Die Welt war sicher und behĂŒtet und ich fĂŒhlte mich geliebt. Eine Welt aus Familienabenden, Umarmungen, heißem Kakao und vorgelesenen Geschichten zum Einschlafen. Lange wusste ich gar nicht, dass es Kinder gibt, deren Familien zerrĂŒttet sind. Allein in der Grundschule ein Scheidungskind kennenzulernen war fĂŒr mich wie ein Erlebnis aus einer anderen Welt. Ich war neugierig, abenteuerlustig, war eins dieser wenigen Kinder, die am ersten Morgen im Kindergarten nicht weinten, die erkundeten und stĂ€ndig den Tellerrand suchten, um darĂŒber zu schauen.

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Passwort nötig

Dieser Bereich ist bewusst zum Schutz sowohl der Leser (im Falle von Triggern) als auch der Autoren gedacht (PrivatssphÀre).

Hier haben alle möglichen BeitrĂ€ge Platz, die nun nicht jedem zur VerfĂŒgung stehen sollen.

Auf Anfrage und nach eigenem Ermessen gebe ich das Passwort heraus.

Vor allen anderen Themen soll es hier eine Plattform zum eigenen Erwachen geben. Bei dem ein oder anderen gab es darĂŒber hinaus vielleicht grenzwertige Begegnungen/ZustĂ€nde, die nicht jeder Internetuser lesen können soll. Wer in Foren aktiv ist, hat darĂŒber hinaus hier die Möglichkeit anonym zu posten. Ich freue mich ĂŒber BeitrĂ€ge und schwöre feierlich, eure Geheimnisse mit ins Grab zu nehmen. Mein eigener erster Beitrag hier, behandelt ein solch delikates Thema. 😉

FĂŒr alle anderen gilt: Schnappt euch ein Glas Wein und stöbert in Ruhe!

 

P.S.: Wer einmal das PW fĂŒr einen Beitrag eingegeben hat, kann im gleichen Zug alle anderen geschĂŒtzten BeitrĂ€ge lesen. 🙂

Awakening

Ich wurde gebeten meine Geschichte auf Papier zu bringen, also schreibe ich zum ersten Mal nieder, wie ich zu mir wurde – ĂŒber die Jahre hat niemand die ganze Geschichte erfahren; Freunde, Bekannte und Partner erhielten stets die, von mir fĂŒr notwendigen erachteten, BruchstĂŒcke meiner Vergangenheit um mein Verhalten oder meine Art zufriedenstellend zu erklĂ€ren. Keiner erhielt jedoch alle Teile zu diesem Puzzle, hĂ€tten sie sich alle abgesprochen wĂ€re vielleicht ein vollstĂ€ndiges Mosaik entstanden, dies ist jedoch nie geschehen.

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Das Tier im Vampyr

Im Vampyrismus gibt es ein Konzept zum Drachen/Biest/Tier im Selbst eines Vampyrs. Wir tauchen hierbei tief in die spirituell-mythologischen AnsÀtze des vampyrischen SelbstverstÀndnisses ab. Um Verwechslungen mit dem Konzept vom JungŽschen Schatten zu vermeiden: Es geht nicht um verdrÀngte Inhalte, die sich in einer Form verselbstÀndigen.

Ein Bsp.: Jemand, der als Kind von den Eltern vernachlĂ€ssigt wurde, klammert heute – er wird das Problem womöglich lösen, wenn er sich diesem Schatten, also dieses verdrĂ€ngten Zustandes bewusst wird. Hier könnt ihr mehr ĂŒber das Konzept des Schattens lesen: Der Mensch und seine Symbole

Hier geht es vielmehr um einen dem Vampyr oftmals bewussten dunklen Anteil der eigenen Persönlichkeit, der nicht immer moralisch denkt und der durchaus auch denjenigen selbst erschrecken kann. Ein Bsp auch hierfĂŒr: Der Nachbar nervt mit lauter Musik. Man ĂŒberlegt, wie man ihm schaden könnte (ohne es dann jedoch zu tun – bestenfalls!). Je nachdem welche Gewaltphantasie man nachgeht, kann man schon mal darĂŒber erschrecken, was da so in einem vorgeht.

Ich denke, jeder spĂŒrt diese wilden, dunklen Anteile in sich – es redet nur niemand darĂŒber, denn wir sind soziale Wesen, die Akzeptanz in der Gesellschaft benötigen, um ĂŒberleben oder uns zumindest wohlfĂŒhlen zu können.

Mit diesem Vorwort im Hinterkopf wage ich mich nun an eine Deutung des Konzeptes.

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Ein neuer Weg

Vorwort:

 

Es kostete mich erhebliche Überwindung dieses Erlebnis hier niederzuschreiben und noch mehr es auch zu veröffentlichen und mich so möglicherweise VorwĂŒrfen ausgesetzt zu sehen. Die Scham sitzt nach wie vor tief und meine Verwirrung ĂŒber mein eigenes Verhalten ebenso. Ich kann nur darum bitten mich nicht vorweg zu verurteilen.

Dieses Erlebnis ist sicherlich triggernd, ich bitte also um einen selbstverantwortlichen Umgang damit.

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Meine Gedanken zum ersten Mal

Was hier so lustig nach einem Brief ans Dr. Sommer – Team klingt, soll eigentlich ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt sein. Mein erstes Mal Blut trinken liegt noch vor mir, entsprechend habe ich Vorstellungen aber auch Sorgen, die sicher der ein oder andere nachvollziehen kann. 

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Wahrnehmungsshifts

Shift

Mein Atem geht langsamer und tiefer. Meine Haltung hat sich verĂ€ndert. Ich recke das Kinn vor, als wollte ich eine FĂ€hrte aufnehmen. Meine Muskulatur fĂŒhlt sich geschmeidig an, ich spĂŒre die ihr innewohnende StĂ€rke. Ich bin zugleich entspannt und fokussiert.

Mein Blick verliert an SchĂ€rfe, ich nehme dafĂŒr mein Ă€ußeres Sichtfeld wahr, die feinen HĂ€rchen auf meinen Wangen stellen sich auf, erspĂŒren jeden Windhauch.

Mir lÀuft das Wasser im Munde zusammen
 ich sehe Blut.

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Scham und Schutz

Scham war hier und da in meinem Blog schon ein Thema. Es handelt sich dabei fĂŒr gewöhnlich ja nicht um das angenehmste GefĂŒhl – und doch muss ich feststellen, dass es mehr als glĂŒhende Wangen und ein Ziehen im Magen bedeutet. Scham ist ein schillerndes GefĂŒhl, Fluch und Segen zugleich.

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