Chancen und was wir daraus machen

vampyrisches Erwachen

BeitrĂ€ge ĂŒber mein eigenes Befinden sind mir grundsĂ€tzlich unangenehm. Letztlich soll der Blog vor allem Neulinge ermutigen sich ihren möglichen BedĂŒrfnissen bewusst zu werden. Sie sollen sich hier informieren können und bestenfalls zu einem fundierten Schluss kommen – sei es, dass sie sich einer wie auch immer gearteten vampyrischen Natur gewahr werden oder eben nicht. Beide SchlĂŒsse sind zulĂ€ssig. Denn auch jene, die sich nicht selbst als vampyrisch identifizieren sind gerne als Mitwisser und UnterstĂŒtzer gesehen. 

Nichtsdestotrotz hilft mir die AnonymitĂ€t des Internets mir innerhalb des Themenkomplexes ĂŒber eigene BeweggrĂŒnde klar zu werden. DarĂŒber zu schreiben, wirft ein neues Licht auf meine Motive. Es zwingt sie dorthin, wo ich sie sehen kann.

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Phantomgliedmaße

Blutmond bei Nacht

Neulich stolperte ich erstmals ĂŒber den Begriff der Phantomgliedmaßen (*winkt A. zu* ^^) im Zusammenhang mit ursprĂŒnglich nicht zum Körper gehörigen Körperteilen – also nicht nur jenen, die man evtl. durch Amputation verloren hat, sondern gĂ€nzlich körperfremde Glieder, wie FlĂŒgel oder Krallen.

Körperteile also, die zuvor nicht zum Körper gehörten, aber vermeintlich wahrgenommen werden. 

Neben dem Vampyrismus gibt es noch einige andere soziokulturelle Strömungen, die sich damit beschĂ€ftigen, die ich hier aber nicht nĂ€her erörtern möchte, da ich nicht weiß, wie offen diese Communities mit ihren Angelegenheiten umgehen möchten oder können. Das PhĂ€nomen erstreckt sich sicherlich auch ĂŒber diese kleineren sozialen Gruppen hinweg in die Gesellschaft hinein – nur wer wĂŒrde schon öffentlich zugeben, dass er FlĂŒgelansĂ€tze am RĂŒcken spĂŒrt?

Falls es dich also rein zufĂ€llig hierher verschlĂ€gt – sei dir sicher, du bist nicht allein und nun hast du ein paar Breadcrumbs. 😉

DarĂŒber hinaus gibt es aber auch einen eigenen Forschungszweig, der sich mit dem PhĂ€nomen der Propriozeption beschĂ€ftigt. Was das ist, hab ich euch hier kurz zusammengefasst. Die Quellen findet ihr wie immer im Text verlinkt. 

 

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Unsterblichkeit und Wiedergeburt im Realvampyrismus

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Sicher hat jeder von uns sich schon einmal gefragt, was nach dem Tod kommt. Immerhin sind es die großen Fragen und unsere Antworten darauf, die unser Handeln im Jetzt entscheidend mitprĂ€gen. Wer an ein Leben nach dem Tod glaubt, so wie es zum Beispiel in manchen christlichen Strömungen beschrieben wird, achtet vermutlich stĂ€rker auf seine Taten und seine moralische IntegritĂ€t, als jemand, der um keinerlei Folgen fĂŒr sein Handeln fĂŒrchten muss. Macht uns eine Glaube an ein Fortbestehen auf die ein oder andere Weise also zu besseren Menschen?

Und was ist mit jenen, die an eine Wiedergeburt, so wie sie in buddhistischen und hinduistischen Relgionsströmungen gelehrt wird, glauben? Nehmen sie in Kauf eine Ehrenrunde als Ratte zu drehen, statt zu einem höheren Sein aufzusteigen? Immerhin hĂ€tten sie dort noch eine Chance weiter zu existieren und es fĂŒrs nĂ€chste Mal besser zu machen.

 

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Energievampyrismus – Ein PlĂ€doyer

Energievampyrismus

Energievampyrismus im Alltag 

Sei es die Chefin, der es an psychischer StĂ€rke fehlt, die vielleicht einen anstrengenden Tag hatte und schwere Entscheidungen treffen musste oder der Krankenpfleger, der auf der Arbeit gegĂ€ngelt wurde. Der SchĂŒler, der in der Schule gemobbt, oder die Studentin, die auf der Uni ĂŒbersehen wurde.

All diese zwischenmenschlichen Unachtsamkeiten – oder im schlimmeren Fall Angriffe – schwĂ€chen jeden. Niemand fĂŒhlt sich gut nach einer Beleidigung. Die Chefin wird vielleicht zur TĂ€terin, sobald sie nach Hause kommt und den Ehemann fĂŒr unerledigte Hausarbeit schimpft. Sie nimmt sich Energie von ihm, die ihr selbst fehlt, indem sie ihren Frust an ihm auslĂ€sst, sich eine mĂ€chtigere Position erzwingt.. Diese Art des Umgangs mit eigenen Defiziten fĂŒhrt immer nur zu mehr Leid. Das selbe gilt fĂŒr den SchĂŒler, der zunĂ€chst Opfer ist und entweder auf einem niedrigen Energielvel verbleibt oder ebenfalls eine TĂ€terschaft eingeht.

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GefĂŒhlswelten einer Erwachenden

Mein Erwachen dauert nun schon ein Weilchen an und ich beobachte neue Facetten in meinem GefĂŒhlsleben – abgesehen von den Â»ĂŒblichen« VerhaltensĂ€nderungen, die mit einem solchen Erwachen einhergehen. 

Zuletzt fiel mir auf, dass ich Aggression als angenehmer empfinde als zuvor – und ich bin wirklich nicht gut mit Aggression, weder bei mir noch bei anderen. Es war nie angenehm, jetzt bemerke ich einen kleinen flatternden Nervenkitzel. Ich hatte mir vorgenommen dieses GefĂŒhl, das ja nun mal zum Leben gehört, besser in mein Seelenleben zu integrieren. Dabei erwartete ich allerdings eher eine »buddhamĂ€ĂŸige Akzeptanz« als »Lust«.

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