Vampyrisches Erwachen – Eine wilde Reise

Tropfen, der in Blutlache fällt

Vampyrisches Erwachen meint ein Konzept innerhalb der realvampyrischen Community, das man am besten als „sich-gewahr-werden“ beschreiben kann. Vampyre werden folglich nicht gemacht, sondern als solche geboren. Zumindest verfĂĽgen sie ĂĽber eine entsprechende emotionale und verhaltenstypische Veranlagung, wobei hier nicht von einer neuen Spezies die Rede ist. Viel eher meint es ein bestimmtes Mindset, besondere Erfahrungen, die gemacht wurden und eben die oftmals nicht weiter erklärbare Lust auf Blut oder ein Drang nach Energieaufnahme. Diese Faktoren fĂĽhren schlieĂźlich fĂĽr gewöhnlich dazu, dass man sich dem Thema Vampyrismus annähert.

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Born to Darkness

Psychic awakening

Psychisches Erwachen 

Von Legio Sanguinis

 

Erwachsenwerden ist unvermeidlich. Das Ende der Kindheit ist geprägt von der Erkenntnis, dass die Phantasien und Geschichten, die uns als Kinder erzählt wurden, uns nur bedingt auf die reale Welt vorbereiten können. Wir lernen Helden, Schurken und Monster kennen. Im Kern dieser Geschichten stehen Archetypen; idealisierte Verkörperungen der gesamten menschlichen Erfahrung. Die Art und Weise, wie diese Archetypen für uns Gestalt annehmen, hängt von unserer Erziehung ab; ob wir uns dafür entscheiden, an eine Gesamtordnung im Kosmos zu glauben oder nicht, liegt bei uns. Sind wir der Held oder der Schurke in unserer eigenen Geschichte? Oder fallen wir irgendwo dazwischen?

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Das Tier im Vampyr

Im Vampyrismus gibt es ein Konzept zum Drachen/Biest/Tier im Selbst eines Vampyrs. Wir tauchen hierbei tief in die spirituell-mythologischen Ansätze des vampyrischen Selbstverständnisses ab. Um Verwechslungen mit dem Konzept vom Jung´schen Schatten zu vermeiden: Es geht nicht um verdrängte Inhalte, die sich in einer Form verselbständigen.

Ein Bsp.: Jemand, der als Kind von den Eltern vernachlässigt wurde, klammert heute – er wird das Problem womöglich lösen, wenn er sich diesem Schatten, also dieses verdrängten Zustandes bewusst wird. Hier könnt ihr mehr über das Konzept des Schattens lesen: Der Mensch und seine Symbole

Hier geht es vielmehr um einen dem Vampyr oftmals bewussten dunklen Anteil der eigenen Persönlichkeit, der nicht immer moralisch denkt und der durchaus auch denjenigen selbst erschrecken kann. Ein Bsp auch hierfür: Der Nachbar nervt mit lauter Musik. Man überlegt, wie man ihm schaden könnte (ohne es dann jedoch zu tun – bestenfalls!). Je nachdem welche Gewaltphantasie man nachgeht, kann man schon mal darüber erschrecken, was da so in einem vorgeht.

Ich denke, jeder spürt diese wilden, dunklen Anteile in sich – es redet nur niemand darüber, denn wir sind soziale Wesen, die Akzeptanz in der Gesellschaft benötigen, um überleben oder uns zumindest wohlfühlen zu können.

Mit diesem Vorwort im Hinterkopf wage ich mich nun an eine Deutung des Konzeptes.

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Meine Gedanken zum ersten Mal

Was hier so lustig nach einem Brief ans Dr. Sommer – Team klingt, soll eigentlich ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt sein. Mein erstes Mal Blut trinken liegt noch vor mir, entsprechend habe ich Vorstellungen aber auch Sorgen, die sicher der ein oder andere nachvollziehen kann. 

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Wahrnehmungsshifts

Shift

Mein Atem geht langsamer und tiefer. Meine Haltung hat sich verändert. Ich recke das Kinn vor, als wollte ich eine Fährte aufnehmen. Meine Muskulatur fühlt sich geschmeidig an, ich spüre die ihr innewohnende Stärke. Ich bin zugleich entspannt und fokussiert.

Mein Blick verliert an Schärfe, ich nehme dafür mein äußeres Sichtfeld wahr, die feinen Härchen auf meinen Wangen stellen sich auf, erspüren jeden Windhauch.

Mir läuft das Wasser im Munde zusammen… ich sehe Blut.

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Energievampyrismus – Ein Plädoyer

Energievampyrismus

Energievampyrismus im Alltag 

Sei es die Chefin, der es an psychischer Stärke fehlt, die vielleicht einen anstrengenden Tag hatte und schwere Entscheidungen treffen musste oder der Krankenpfleger, der auf der Arbeit gegängelt wurde. Der Schüler, der in der Schule gemobbt, oder die Studentin, die auf der Uni übersehen wurde.

All diese zwischenmenschlichen Unachtsamkeiten – oder im schlimmeren Fall Angriffe – schwächen jeden. Niemand fühlt sich gut nach einer Beleidigung. Die Chefin wird vielleicht zur Täterin, sobald sie nach Hause kommt und den Ehemann für unerledigte Hausarbeit schimpft. Sie nimmt sich Energie von ihm, die ihr selbst fehlt, indem sie ihren Frust an ihm auslässt, sich eine mächtigere Position erzwingt.. Diese Art des Umgangs mit eigenen Defiziten führt immer nur zu mehr Leid. Das selbe gilt für den Schüler, der zunächst Opfer ist und entweder auf einem niedrigen Energielvel verbleibt oder ebenfalls eine Täterschaft eingeht.

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